USA Südwesten in 14 Tagen
Diese Route beginnt zwischen Neon, Asphalt und Wüste – und wechselt dann Tag für Tag in größere Landschaften. Du stehst erst vor den Farben von Seven Magic Mountains, später am Rand des Grand Canyon, fährst durch die Weite von Monument Valley und schaust in Bryce und Zion in Felswelten, die mit jedem Blick anders aussehen. Am Ende landet die Reise in der stillen, harten Offenheit des Death Valley.
Besonders an dieser Tour ist der starke Kontrast zwischen Stadt und Natur, Aussichtspunkt und Trail, ikonischen Fotostopps und langen Panoramastraßen. Du sammelst viele der bekanntesten Bilder des Südwestens – aber in einer Reihenfolge, die sich unterwegs immer wieder neu anfühlt.
Für wen ist diese Reise?
Ideal ist diese Reise für alle, die auf einem Roadtrip viel sehen möchten und Lust auf große Landschaften, kurze Wanderungen und markante Aussichtspunkte haben. Wenn du bekannte Highlights nicht nur abhaken, sondern in einen stimmigen Reisefluss bringen willst, passt diese Route sehr gut. Das Tempo ist aktiv, aber nicht extrem sportlich.
Was dich erwartet
Dich erwartet eine abwechslungsreiche Mischung aus Fahrstrecken, Aussichtspunkten direkt am Auto und mehreren kurzen bis mittleren Trails. Manche Tage starten früh für Licht, Weite oder angenehmere Temperaturen, andere lassen Raum für entspanntes Schauen und Ankommen. Der Rhythmus bleibt lebendig: Stadt, rote Felsen, Canyons, Wüste und wieder neue Horizonte.
Tag 1 · Las Vegas
Neon und erste Wüstenfarben
Zum Auftakt fährst du zu den Seven Magic Mountains, wo bunte Steinblöcke mitten in der Wüste wie ein bewusst gesetzter Kontrast wirken. Danach gehört der Klassiker am Welcome to Fabulous Las Vegas Sign einfach dazu, bevor du am Abend die Fountains of Bellagio zwischen Licht, Wasser und Stadtgeräuschen erlebst. So setzt Las Vegas gleich am ersten Tag den Ton: laut, visuell und überraschend nah an der offenen Landschaft.
- Seven Magic Mountains
- Welcome to Fabulous Las Vegas Sign
- Fountains of Bellagio
- Las Vegas Strip
- The Venetian Las Vegas
© Thomas Wolf, www.foto-tw.de · CC BY-SA 3.0
© Kashyap Hosdurga · CC BY 2.0
© Marek Ślusarczyk (Tupungato) Photo portfolio · CC BY 3.0Tag 2 · Las Vegas
Rote Felsen und alte Leuchtreklame
Der Tag beginnt draußen in der Red Rock Canyon National Conservation Area, wo die Stadt plötzlich weit weg scheint und die Felsen in warmen Schichten aufragen. Später wirkt die Sphere wie ein Blick in die Zukunft, bevor die Fremont Street Experience mit ihrer dichten, schnellen Energie übernimmt. Zum Schluss bringt The Neon Museum Las Vegas die Geschichte der Stadt in Form von Schildern, Farben und verblasstem Glanz zurück.
- Red Rock Canyon National Conservation Area
- Sphere
- Fremont Street Experience
- The Mob Museum
- The Neon Museum Las Vegas
© Y2kcrazyjoker4 · CC BY 4.0
© Jean-Christophe BENOIST · CC BY 3.0
© Wtstoffs · CC BY-SA 3.0Tag 3 · Grand Canyon Village
Grand Canyon von Südost
Mit dem South Kaibab Trail startest du direkt hinein in die Dimensionen des Grand Canyon, statt nur auf ihn zu schauen. Danach öffnet Grandview Point den Blick weit über Kanten, Stufen und Schatten, die sich ständig verschieben. Am Desert View Watchtower endet der Tag mit einem Aussichtspunkt, an dem Architektur und Landschaft besonders gut zusammenpassen.
- South Kaibab Trail
- Grandview Point
- Tusayan Ruin
- Lipan Point
- Desert View Watchtower
© Gonzo fan2007 · CC BY-SA 4.0
© Deacon Steve from Northfield, U.S.A. · CC BY 2.0
© Rossstatham at English Wikipedia · CC BY 2.5Tag 4 · Grand Canyon Village
Klassische Blicke am Südrand
Hopi Point zeigt den Canyon in breiten, klaren Linien – ein guter Ort, um erstmal nur zu stehen und zu schauen. Auf dem Bright Angel Trail merkst du dann schnell, wie sich die Landschaft mit jedem Schritt verändert und die Tiefe spürbar wird. Zum Abschluss wartet Mather Point mit einem der bekanntesten Panoramen der Reise, und trotzdem wirkt der Blick keineswegs routiniert.
- Hopi Point
- Bright Angel Trail
- Yavapai Viewpoint Road
- Grand Canyon Visitor Center
- Mather Point
© Grand Canyon National Park · CC BY 2.0Tag 5 · Oljato-Monument Valley
Monument Valley zum ersten Mal
Schon am Forrest Gump Point baut sich die Straße wie eine Filmszene vor dir auf, mit Monument Valley am Horizont. Danach folgt mit Artist's Point einer dieser Ausblicke, bei denen Formen und Entfernungen fast unwirklich wirken. Am John Ford Point bist du dann mittendrin in der Landschaft, die aus Bildern plötzlich echte Größe bekommt.
- Forrest Gump Point
- Artist's Point
- North Window Overlook
- John Ford Point
- Monument Valley Tribal Park Visitor Center
Tag 6 · Oljato-Monument Valley
Felsen, Spuren und Weite
Im Goulding's Museum bekommst du ein Gefühl dafür, wie eng Landschaft, Filmgeschichte und Alltag hier zusammenhängen. Auf dem Wildcat Trail erlebst du Monument Valley dann nicht nur vom Aussichtspunkt, sondern auf Augenhöhe mit Sand, Stille und den markanten Formationen. Vom The View Hotel aus wirkt die Szenerie noch einmal anders: weiter, ruhiger und wie gemacht für einen langen Blick.
- Goulding's Museum
- Wildcat Trail
- The View Hotel
- Ear of the Wind
- Totem pole
© Bernard Gagnon · CC BY-SA 3.0
© Luca Galuzzi (Lucag) · CC BY-SA 2.5Tag 7 · Page
Nach Page an den See
Der Toadstool Hoodoos Trailhead führt dich durch eine seltsam verspielte Felslandschaft, die fast wie modelliert aussieht. Danach öffnet sich am Lone Rock Beach Campground die Weite von Wasser, Sand und Himmel – ein ganz anderer Rhythmus als in den Tagen zuvor. Vom Wahweap Overlook aus siehst du schließlich, wie groß und verzweigt diese Gegend wirklich ist.
- Toadstool Hoodoos Trailhead
- Lone Rock Beach Campground
- Wahweap Overlook
- Carl Hayden Visitor Center
- Glen Canyon Dam Overlook
Tag 8 · Page
Schluchten und Kurvenblicke
In Waterhole Canyon rücken die Felswände nah zusammen, das Licht fällt in Streifen hinein und jeder Abschnitt sieht anders aus. Danach wartet mit Horseshoe Bend eine der berühmtesten Flussschleifen des Südwestens, die aus der Höhe fast zu perfekt wirkt. Mit Antelope Canyon Navajo Tours endet der Tag in einer Slot-Canyon-Welt aus Linien, Schatten und warmem Stein.
- Waterhole Canyon
- Horseshoe Bend
- Page
- Navajo Village Heritage Center
- Antelope Canyon Navajo Tours
© Thomas Wolf, www.foto-tw.de · CC BY-SA 3.0Tag 9 · Bryce Canyon City
Bryce im Morgen- und Abendlicht
Am Red Canyon Visitor Center kündigen die Farben schon an, wohin der Tag geht: hinein in eine Landschaft aus Rot, Orange und Rosa. Von Bryce Canyon National Park Sunrise Point blickst du auf ein Amphitheater aus Hoodoos, das im schrägen Licht besonders plastisch wirkt. Zwischen Bryce Canyon National Park Sunset Point und dem Navajo Loop Trail kommst du den Formationen dann Schritt für Schritt näher.
- Red Canyon Visitor Center
- Bryce Canyon National Park Sunrise Point
- Bryce Canyon National Park Sunset Point
- Navajo Loop Trail
- Upper Inspiration Point
© Sara Simoni · CC BY-SA 3.0
© Sara Simoni · CC BY-SA 3.0Tag 10 · Bryce Canyon City
Mehr Bryce, mehr Formen
Im Kodachrome Basin State Park beginnt der Tag mit stilleren Felsformen und weitem Himmel, bevor es zurück in den Bryce Canyon National Park geht. Bryce Point zeigt die Landschaft in ihrer ganzen Dichte, fast wie ein Steinmeer aus Türmen und Zacken. An Fairyland Point wirkt das Ganze noch einmal wilder und etwas entrückter.
- Kodachrome Basin State Park
- Bryce Canyon National Park
- Bryce Point
- Fairyland Point
- Mossy Cave Trailhead
Tag 11 · Springdale
Ankommen in Zion
Der Zion National Park empfängt dich mit steilen Wänden, Grün im Talboden und einer ganz anderen Enge als Bryce. Auf dem Riverside Walk folgst du dem Fluss tief in den Canyon hinein, ganz nah an Wasser, Fels und Schatten. Die Zion Canyon Scenic Drive verbindet diese Eindrücke zu einem Tag, der weniger auf Fernsicht setzt und mehr auf unmittelbare Größe.
- Zion National Park
- Riverside Walk
- Angels Landing Trail
- Emerald Pools Trailhead
- Zion Canyon Scenic Drive
Tag 12 · Springdale
Blicke über Zions Tal
Der Canyon Overlook Trail liefert mit wenig Strecke schnell ein starkes Panorama über die eingeschnittene Landschaft. Im Zion Human History Museum bekommt der Ort dann einen ruhigen, einordnenden Rahmen, bevor der Watchman Trail noch einmal Ausblicke auf Tal, Felswände und den Fluss öffnet. So zeigt Zion an einem Tag sowohl Überblick als auch Nähe.
- Canyon Overlook Trail
- Zion Human History Museum
- Watchman Trail
- Pa'rus Trail Zion National Park
- Zion Outfitter
Tag 13 · Death Valley Junction
Wechsel ins Death Valley
Die Alabama Hills National Scenic Area sorgt zuerst für eine zerklüftete, filmreife Zwischenetappe mit Felsbögen, Blöcken und offenen Flächen. Danach wirkt Ubehebe Crater wie ein abrupter Einschnitt in die Landschaft, rau und fast schwarz am Rand. In den Mesquite Flat Sand Dunes übernimmt schließlich wieder die Linie der Wüste – weicher in der Form, aber genauso eindrucksvoll.
- Alabama Hills National Scenic Area
- Ubehebe Crater
- Mesquite Flat Sand Dunes
- Death Valley National Park
- Furnace Creek Visitor Center
© Jim Gordon · CC BY 2.0Tag 14 · Death Valley Junction
Salz, Farbe und weite Sicht
Von Dantes View schaust du weit über das Becken des Death Valley, und die Ausmaße werden auf einen Blick greifbar. Unten in Badwater Basin läufst du hinaus auf die helle Salzfläche, wo Raum und Hitze die Perspektive verändern. Mit Artists Palette und Zabriskie Point endet die Reise zwischen Pastellfarben, Erosionsformen und einem letzten großen Blick über diese extreme Landschaft.
- Dantes View
- Badwater Basin
- Artists Palette
- Zabriskie Point
- Golden Canyon Trailhead
© Roger469 · Public domainKostenlos – Sehenswürdigkeiten tauschen, Tage umplanen, Hotels & Restaurants ergänzen.